Lärmaktionsplanung-Schiene
Die Informationsseite des Eisenbahn-Bundesamtes informiert zum Thema Lärm an Schienenwegen.
Die Ergebnisse der Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung werden zusammengefasst und grafisch aufbereitet dargestellt.
Mit unserer Vision "Leise Gleise" entwerfen wir eine Zukunft, in der Bahnlärm drastisch reduziert wird - für eine Mobilität, die Gesundheit, Lebensqualität und Umweltschutz miteinander vereint, anstatt sie gegeneinander auszuspielen.
Um Bahnlärm im Nah- und Fernverkehr beim Personen- und Güterverkehr wirksam zu bekämpfen und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern, schlagen wir folgende Maßnahmen vor:
... finden Sie hier und in unserer Bibliothek.
Die Informationsseite des Eisenbahn-Bundesamtes informiert zum Thema Lärm an Schienenwegen.
Die Ergebnisse der Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung werden zusammengefasst und grafisch aufbereitet dargestellt.
Der Kommentar von Arno Luik zur Ernennung von Evelyn Palla als neue Bahnchefin ist eine Mischung aus Kritik, Hoffnung und Skepsis.
1. Eine richtige Wahl – nach vielen Fehlbesetzungen
Luik betont, dass Palla im Vergleich zu ihren Vorgängern die wohl beste Wahl sei. Während frühere Bahnchefs wie Dürr, Mehdorn oder Grube aus Auto- oder Luftfahrtindustrie kamen und ohne Bahnerfahrung agierten, bringt Palla tatsächliche Expertise mit. Als Leiterin von DB Regio kennt sie die Probleme des Konzerns von innen, besitzt sogar einen Lokführerschein und genießt damit Respekt beim Personal.
Nach der überraschenden Absetzung von Bahn-Chef Richard Lutz fordert die Bahnlärm-Initiative vom Mittelrhein eine umfassende Bahnreform. Im Zentrum steht die Forderung, den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn nicht nur mit Politikern und Managern zu besetzen, sondern auch mit Bürgern, die unmittelbar von den Folgen des Bahnverkehrs betroffen sind – Pendler, Fahrgäste und Anwohner. Die Initiative kritisiert eine seit Jahrzehnten anhaltende Politik der Flickschusterei, die weder den Bahnbetrieb zuverlässig mache noch den Lärmschutz voranbringe.
Die Deutsche Bahn steht erneut an einem Wendepunkt: Vorstandschef Richard Lutz verlässt das Unternehmen mitten in einer Phase, die für die Zukunft des Schienenverkehrs in Deutschland entscheidend ist. Seit Jahren kämpft der Konzern mit Verspätungen, maroder Infrastruktur und hohen Verlusten – und die dringend notwendige Generalsanierung hat gerade erst begonnen. Wer die Nachfolge von Lutz antritt, übernimmt ein schweres Erbe und eine Dauerbaustelle, die Fahrgäste, Politik und Wirtschaft gleichermaßen betrifft.
Mit einem ambitionierten Investitionspaket hat die Bundesregierung Ende Juni 2025 ein deutliches Signal für den Ausbau und die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur gesetzt. Bis 2029 sollen insgesamt 166 Milliarden Euro in das Verkehrsnetz fließen – mit der Bahn als klarer Schwerpunkt. Rund zwei Drittel des Budgets, nämlich 107 Milliarden Euro, sind für die Sanierung und Digitalisierung des deutschen Schienennetzes vorgesehen. Ziel ist ein leistungsfähigeres, zuverlässigeres und zukunftsfähiges Bahnnetz.
Seit dem 1. August wird die 270 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin umfassend erneuert. Der Zugverkehr wurde eingestellt, erste Baumaßnahmen haben begonnen – der Umstieg auf Ersatz- und Umleitungsverkehre funktioniert bislang sehr stabil. Mehr als 170 Busse auf 28 Linien und Umleitungen über Stendal und Uelzen sichern die Erreichbarkeit aller Ziele im Fern- und Regionalverkehr. Auch die Fahrgastinformationen wurden ausgebaut, inklusive Echtzeit-Bus-Tracking. Die Bauarbeiten sollen neun Monate dauern.